Die legendäre Espressomaschine

EspressomaschineErstmals präsentiert wurde das „Vorläufermodell“ der modernen Espressomaschine bei der Pariser Weltausstellung im Jahr 1855. Als unbestrittene Heimat des Espresso Kaffee gilt dennoch Italien. Erwähnt wird bei der Geschichte des Espressos ein tüchtiger Geschäftsmann namens Luigi Bezzera, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebte. Die automatischen Kaffeemaschinen waren zu jener Zeit noch nicht so ausgetüftelt wie heute, und die Zubereitung von Kaffee nahm noch viel Zeit in Anspruch. So kam Bezzera eines Tages auf die Idee ihn unter Druck zu brühen. Seine erste Maschine nannte er „Schnelle Kaffeemaschine“. Erstaunlicherweise war sein Getränk nicht nur rasch fertig, es schmeckte ihm auch erheblich besser, zumal seine Methode eine Überextraktion des Kaffees verhinderte. Kaum länger als 15 Sekunden kommt das Pulver mit dem Brühwasser in Kontakt und wird anschließend durch ein Sieb gepresst. Verwendet wird hierfür nur sehr feingemahlenes Kaffeepulver.
Perfektioniert hat das Verfahren Dr. Ernest Illy im Jahr 1933 sowie Achilles Gaggia fünf Jahre später. Gaggia ließ seine Maschine im September 1938 patentieren und gilt somit als Erfinder der modernen Espressomaschine. Die von ihm gegründeten Firma Gaggia S.p.A. mit Sitz in Milano ist auch heute noch der weltweit renommierteste Hersteller von Espressomaschinen.

In den Läden werden unterschiedliche Arten von Espressomaschinen angeboten. Die einfachste und früher am weitesten verbreitet ist die simple, 1933 erfundene Espressokanne. Diese Kanne besteht aus drei Teilen. In den Trichtereinsatz wird das Kaffeepulver hineingeleert und in den unteren Teil der Kanne das Wasser. Dann wir sie auf die Herdplatte gestellt und das Wasser zum Kochen gebracht. Es entsteht ein Überdruck, bei dem sich der Wasserdampf von unten durch das Kaffeemehl presst. Das fertige Gebräu wird im oberen Teil der Kanne aufgefangen. Ein „richtiger Espresso“ entsteht bei dieser Methode allerdings nicht, dafür ist der angewandte Druck viel zu gering (nur ca. 1,5 bar). Dasselbe gilt für die mittlerweile sehr in Mode gekommenen Kaffeepadmaschinen. Strenggenommen ist auch bei ihnen der angewandte Druck viel zu gering, so dass sich das Endprodukt eigentlich nicht „Espresso“ nennen darf.

Nur mit der Pumpe in einer richtigen Espressomaschine kann ein optimaler Druck von etwa 9 bar erzeugt werden. Wichtig ist vor allem, dass das Wasser nur auf etwa 90 °C erhitzt wird und nicht zu kochen anfängt, da sonst das Espressopulver sehr leicht verbrennt und einen bitteren Geschmack erhält.
Bei den richtigen Espressomaschinen unterscheidet man zwischen Handhebelmaschinen, bei denen man den Druck manuell mit einem überdimensionalen Hebel erzeugt, und Maschinen mit einer elektrischer Pumpe. Viele der hochmodernen Espressomaschinen sind vollkommen automatisiert: sie mahlen den Kaffee, befördern die perfekt abgewogene Pulvermenge in das Sieb, pressen die gewünschte Wassermenge hindurch und tropfen das fertige Heißgetränk in die Tasse. Selbst der Kaffeesatz wird automatisch entfernt und in einem Auffangbehälter gesammelt. Hier muss man nur noch den Schalter selber drücken und von Zeit zu Zeit den gesammelten Kaffeesatz entsorgen. Praktischer und vor allem schneller geht es nicht – kein Wunder, dass diese Maschinen so beliebt sind!

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Fotoquelle: pixelio.de
Fotograf: motograf

Eine Reaktion zu “ Die legendäre Espressomaschine ”

  1. Der Milchaufschäumer - Albersdorfer Kaffee-Blog Naturideen

    […] ist alles möglich. Und die Anschaffung eines Milchschäumers ist ungleich billiger als eine Espressomaschine und – für Leute, die nur eine kleine Küche haben – er braucht auch weniger […]

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