Die 6 gängigsten Fehler bei der Zubereitung von Kaffee

1. Die falsche Menge an Kaffeepulver
Hier heißt es die goldene Mitte zu finden. Zu wenig Kaffeepulver hat zur Folge, dass das Getränk bitter wird, weil das „viele Wasser“ dann aus dem „wenigen Pulver“ weitaus mehr Substanzen herauslöst als wünschenswert, u.a. auch die unangenehmen Bitterstoffe. Wer hingegen zuviel Kaffeepulver verwendet, der wird mit dem „wenig Wasser“ nicht ausreichend Aromastoffe dem „vielen Pulver“ entziehen können. Die Faustregel lautet hier: 10 g Kaffee für 180 ml Wasser!

2. Die falsche Lagerung von Kaffeepulver
Gemahlener Kaffee muss kühl, trocken und luftdicht gelagert werden, damit er mit der Zeit nicht an wertvollen Aromastoffen verliert. Eine angebrochene Packung sollte, wenn möglich, spätestens nach einer Woche verbraucht werden. Der Idealfall wäre die eigene Mühle, mit der man sich sein Pulver immer frisch zubereiten kann.

3. Der falsche Mahlgrad des Kaffees
Je nachdem mit welchem Gerät man seinen Kaffee zubereitet, benötigt man mal ein feineres, mal ein grob gemahlenes Pulver. Für eine Espresso Maschine, die kaum länger als 15 Sekunden das Wasser durch das Kaffeesieb presst, kommt nur ein sehr feines Pulver in Frage. Bei Kaffeemaschinen, die minutenlang brühen, muss das Kaffeepulver ungleich gröber sein. Generell gilt, dass je länger der Brühvorgang dauert, desto grob gemahlener sollte auch das Kaffeepulver sein.

4. Die falsche Kaffee Sorte
Auch die Kaffee Sorte spielt eine große Rolle, jede hat ihre ganz individuellen Aromakomponenten. So schmeckt afrikanischer Kaffee beispielsweise meist recht sauer und sehr intensiv, während indonesischer Kaffee eine eher dezente Säure enthält und ein würziges, kräftiges, vollmundiges Aroma hat. Sehr beliebt ist der lateinamerikanische Kaffee mit seinem lebhaften, nussigen bzw. schokoladigen Charakter.
Röstkaffee besteht meist aus einer Mischung von Arabica und Robusta Kaffee. Arabica gilt als Spitzensorte, da seine Bohnen vergleichsweise weniger Reizstoffe enthalten und bekömmlicher sind.
Geschmäcker sind allerdings verschieden und so wird auch eine Sorte Kaffee unterschiedlichen Leuten unterschiedlich gut schmecken. Hier gilt es jene Sorte zu finden, die für einem selbst die richtige ist.

5. Die falsche Wassertemperatur
Von entscheidender Bedeutung bei der Zubereitung von Kaffee ist auch die richtige Temperatur des Brühwassers. Diese sollte nicht unter 92°C liegen, aber auch nicht über 96° Celsius. Nur so wird das vermehrte Herauslösen von Bitterstoffen verhindert und nur so kann sich das Aroma des Kaffees optimal entfalten. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie unter „Das richtige Wasser für Ihren Kaffee„.

6. Das zu lange Warmhalten
Entscheidend ist auch den Kaffee nach der Zubereitung nicht allzu lange mehr auf der Kaffeemaschine stehen zu lassen. Nach spätestens einer halben Stunde sollte er verbraucht sein, denn bei einem zu langen Warmhalten läuft man Gefahr, dass sich die unangenehmen Bitterstoffe im Getränk vermehren.

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